Fazit

Unsere Leitfrage: "Wird sich die Wohnform Mehrgenerationenhaus in Zukunft etablieren können?"

Unsere Meinung

Wir sind der Meinung, dass sich Mehrgenerationenhäuser weiter entwickeln werden. Wir haben dazu auch viele Projekte entdeckt, welche sich teilweise bereits im Bau befinden. Jedoch wird das Mehrgenerationenwohnen nicht in absehbarer Zeit eine flächendeckende Wohnform darstellen und wird es wahrscheinlich auch nie werden. Für viele Menschen wird es ein zu grosses Hindernis sein, sich so viel zu teilen. Wir haben uns gefragt, ob es möglich ist, sich an die Lebensweise in der Gemeinschaft gewöhnen. Im Gespräch mit neutralen Personen ist uns aufgefallen, dass diese Überwindung wohl für viele Menschen zu gross wäre. Die Wohnungen von Genossenschaften werden sich aber rasch verbreiten, wie wir im Zuge unserer Arbeit feststellen konnten. Die Nachfrage danach ist riesig. In Zukunft werden sicher einige Mehrgenerationenhäuser entstehen.
Uns alle hat besonders die Innovation unseres Musterbeispiels der Kalkbreite sehr beeindruckt. Solche Projekte zeigen uns, wie viel im Thema nachhaltiges Wohnen noch möglich ist. Dieses Thema wird uns in Zukunft immer mehr beschäftigen und unserer Meinung nach ist ein solcher Bau ein guter Kompromiss zwischen gewissem Luxus und auf der anderen Seite räumlicher Ersparnis und Ressourcenersparnis. Man könnte das Wohnen in einem solchen Haus auch als Luxus-WG bezeichnen, was hohen Anreiz für junge sowie auch ältere Bewohner darstellt.

Qualitäten in einem Mehrgenerationenhaus

Mit unserer Arbeit konnten wir auch herausfinden, was ein gutes Mehrgenerationenhaus auszeichnet. Es ist wichtig, dass die Gründung durch eine Genossenschaft entsteht, ansonsten würde niemand die Finanzierung übernehmen. Förderlich für die Gemeinschaft sind Menschen aus möglichst verschiedenen Kulturen und Altersgruppen. So entstehen deutlich weniger Abgrenzungen einzelner Personen und es entsteht ein Austausch in der Gemeinschaft. Förderlich für die Mehrgenerationenhäuser sind innovative Bewohner, welche gerne selber Projekte in die Hand nehmen. Diese Projekte sollten auch von der Verwaltung unterstützt werden. Ein weiterer Vorteil bringt die gewerbliche Zusatznutzung im Mehrfamilienhaus, wie zum Beispiel kleine Einkaufsmöglichkeiten, denn dadurch wird das Haus belebt und sorgt automatisch für einen Teil der Versorgung der Bewohner. Freie Räume in einem Mehrgenerationenhaus, welche gemietet werden können, sorgen für grösseres Interesse und mit zusätzlich externer Vermietung ist auch deren Auslastung besser gesichert.

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